Sichtbar gegen Rassismus
Unsere Schülerinnen und Schüler setzen sich kreativ mit Rassismus und Vielfalt auseinander. In einer schuleigenen Siebdruckwerkstatt gestalten sie eigene Logos und Botschaften für ein respektvolles Miteinander.
Projektidee
Unsere Schule liegt in einem sozial herausgeforderten Stadtteil und ist ein Ort der Vielfalt – kulturell, sprachlich und biografisch. Viele unserer Schülerinnen und Schüler haben eigene Erfahrungen mit Ausgrenzung, Vorurteilen oder struktureller Diskriminierung gemacht oder sind in besonderem Maße gefährdet, solchen Erfahrungen zu begegnen. Vor diesem Hintergrund haben wir ein Projekt initiiert, das rassismuskritische Bildungsarbeit mit kreativer Selbstwirksamkeit und öffentlicher Präsenz im Stadtteil verbindet.
Im Rahmen des Projekts „Sichtbar gegen Rassismus“ setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit den Themen Rassismus, Diskriminierung und Empowerment auseinander. In Workshops, moderierten Diskussionen und Bildungsangeboten werden sie ermutigt, eigene Perspektiven einzubringen und sich kritisch mit gesellschaftlichen Machtverhältnissen auseinanderzusetzen. Im Zentrum steht dabei die Frage: Wie können wir als Schule gemeinsam ein Zeichen gegen Rassismus setzen – sichtbar, kreativ und wirksam?
Kreativer Praxisteil
Ein zentrales Element des Projekts ist die schuleigene Siebdruckwerkstatt. Gemeinsam mit externen Künstlerinnen und pädagogischen Fachkräften entwickelten unsere Schülerinnen und Schüler ein eigenes Logo sowie prägnante Statements gegen Rassismus und für gesellschaftliche Vielfalt. Mit der Siebdruckmaschine sind sie bei Stadtteilfesten und öffentlichen Veranstaltungen, etwa der Coerdinale, präsent und unterstützen Besucherinnen und Besucher dabei, T-Shirts mit dem entworfenen Logo selbst zu bedrucken. Auf diese Weise werden ihre Logos und Botschaften im Stadtteil sichtbar, und die Schülerinnen und Schüler erfahren unmittelbares, oft sehr wertschätzendes Feedback.
Didaktisch-methodischer Ansatz
Das Projekt verbindet politische Bildung, kreative Medienarbeit und Empowerment-Ansätze. Die Inhalte werden altersgerecht, partizipativ und ressourcenorientiert vermittelt. Die Schülerinnen und Schüler bringen ihre Lebensrealitäten aktiv ein und werden in ihrer Haltung gestärkt. Zugleich lernen sie, sich gestalterisch auszudrücken und in der Öffentlichkeit Position zu beziehen.
Ansprechpersonen
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Alex Siebeneck | 02513900713 siebeneck@stadt-muenster.de | ||
Jasmin Klein | 0251390070 jasmin.klein@hauptschule-coerde.ms.de | ||
